tiini.app startet Pilotphase an Grundschulen

Nima

kinder in der grundschule schauen gemeinsam auf ein tablet

Die Bildungsplattform tiini.app kommt ab sofort im Rahmen einer Pilotphase auch an Grundschulen zum Einsatz. Damit soll es erstmals möglich werden, digitale Inhalte wie YouTube-Videos und Webseiten kontrolliert, strukturiert und ohne störende Ablenkung im Unterricht zu nutzen.

Im Mittelpunkt steht ein neuer Ansatz für den Umgang mit digitalen Medien im Schulalltag. Kinder erhalten keinen freien Zugriff auf YouTube oder das offene Internet. Stattdessen werden Inhalte über sogenannte Kartensets gezielt zusammengestellt und bereitgestellt. Lehrkräfte und Schuladministrationen wählen dafür Videos, Webseiten und weitere Inhalte aus unterschiedlichen Plattformen aus, bündeln sie thematisch, bereiten sie altersgerecht auf und stellen sie ohne algorithmisch gesteuerte Ablenkungen zur Verfügung.

So können etwa zu Themen wie Weltraum oder schriftlicher Addition ausgewählte YouTube-Videos, kindgerechte Webseiten und interaktive Angebote in einem Kartenset kombiniert werden. Die Kinder bewegen sich dabei ausschließlich innerhalb dieses festgelegten Rahmens und können die Inhalte eigenständig erkunden, ohne Werbung, ungeeigneten Content oder ablenkende Empfehlungen.

Ein Schuladministrator einer teilnehmenden Grundschule erklärte, seine Schule habe erstmals den Eindruck, YouTube sinnvoll im Unterricht einsetzen zu können. Durch die vorherige Auswahl und thematische Bündelung der Inhalte bleibe der Fokus erhalten und die Kinder würden nicht abschweifen.

Auch eine weitere Schuladministratorin berichtete, dass durch tiini nun auch der Browser im schulischen Kontext sinnvoll nutzbar werde. Anstelle unkontrollierter Internetnutzung arbeiteten die Kinder in klar abgegrenzten Lernräumen mit geprüften Inhalten. Das sorge für mehr Sicherheit und Struktur im Tablet-Unterricht.

Die Einführung erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden gesellschaftlichen Debatte über Altersbeschränkungen und Verbote digitaler Plattformen für Kinder. tiini setzt hier einen anderen Schwerpunkt. Statt auf pauschale Verbote zu setzen, soll ein begleiteter und kontrollierter Zugang zu digitalen Inhalten ermöglicht werden.

Jan Kollmorgen, Gründer der tiini.app, betonte, die aktuelle Diskussion mache vor allem deutlich, dass es bessere Antworten brauche als reine Verbote. Der Zugang zu digitalen Inhalten könne auch für Kinder unter 14 sinnvoll sein, wenn wieder Erwachsene darüber entscheiden, was Kinder sehen, und nicht die Plattformen selbst. Genau an diesem Ansatz arbeite tiini.

Ursprünglich wurde tiini für Familien als einfach kontrollierbare digitale Hörspielbox entwickelt, um Kindern einen sicheren Zugang zu Streaming-Inhalten zu ermöglichen. Die Plattform verzichtet bewusst auf algorithmische Empfehlungen und setzt stattdessen auf kuratierte Inhalte, die schrittweise freigeschaltet werden.

Mit der Pilotphase an Grundschulen überträgt das Hamburger Startup dieses Prinzip nun auf den Bildungsbereich. Im Fokus steht dabei insbesondere die sinnvolle Einbindung bestehender Plattformen in den Unterricht.

Kollmorgen machte deutlich, dass YouTube und das Internet grundsätzlich sehr wertvolle Lernquellen seien, in ihrer derzeitigen Form für Grundschulen jedoch kaum kontrollierbar blieben. tiini kehre dieses Prinzip um, indem nicht die Plattformen festlegen, was Kinder sehen, sondern die Schule. Auf diese Weise entstünden fokussierte und thematisch strukturierte Lernräume mit Inhalten aus unterschiedlichen Quellen.

Die Pilotphase ist auf mehrere Monate angelegt und wird in enger Abstimmung mit den teilnehmenden Schulen begleitet. Ziel ist es, tiini gezielt für den schulischen Einsatz weiterzuentwickeln und Lehrkräften einen möglichst einfachen Einstieg in den digitalen Unterricht zu ermöglichen.

Nach Abschluss der Pilotphase soll tiini.app auch für weitere Schulen geöffnet werden. Interessierte Einrichtungen können sich dann unkompliziert über tiini.app registrieren und die Plattform eigenständig im Unterricht einsetzen.

Über tiini.app

tiini.app ist eine digitale Plattform, die Smartphones und Tablets in sichere, kindgerechte Lern- und Entdeckungsräume verwandelt. Über kuratierte Kartensets erhalten Kinder Zugriff auf ausgewählte Inhalte aus verschiedenen Plattformen wie YouTube, Webseiten oder Audio-Angeboten. Dabei entfallen Ablenkungen durch Algorithmen oder Werbung. So unterstützt tiini eine fokussierte, strukturierte und altersgerechte Nutzung digitaler Medien.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Tiini GmbH/Veröffentlicht am 15.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.