Schulwettbewerb würdigt globales Engagement

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Großes Engagement beim Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik

Mit fast 19.000 teilnehmenden Schüler*innen und mehr als 400 eingereichten Beiträgen zeigt die zwölfte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ erneut, wie stark sich junge Menschen in Deutschland mit globalen Zukunftsfragen auseinandersetzen. Eine unabhängige Fachjury hat inzwischen 16 Beiträge auf Bundesebene ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden fünf Schulen für den Schulpreis und eine weitere Schule für den ENSA-Sonderpreis nominiert.

Dr. Elke Löbel, kommissarische Abteilungsleiterin für Grundsätze, Daten und Wirksamkeit im Bundesentwicklungsministerium, erklärte, der Wettbewerb mache auch in dieser Runde deutlich, dass Schule weit über den reinen Unterricht hinauswirke. Dort entstünden Begeisterung, Teamgeist und der Mut, eigene Ideen sichtbar zu machen. Die eingereichten Arbeiten zeigten, wie viel Innovationskraft in jungen Menschen stecke und wie engagiert Kinder und Jugendliche an den großen Fragen der Gegenwart mitarbeiten wollten. Das gebe Anlass zu Zuversicht mit Blick auf die Zukunft.

Die hohe Zahl der Teilnehmenden unterstreicht das anhaltend große Interesse junger Menschen an weltweiten Zukunftsthemen. Mit mehr als 400 Einreichungen knüpft der Wettbewerb an die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Runden an. Die auf Bundesebene ausgezeichneten und nominierten Beiträge stammen aus zehn der 16 Bundesländer.

Preisverleihung in Berlin

Nach der Juryentscheidung steuert der Wettbewerb nun auf seinen Höhepunkt zu. Die Bundespreisverleihung findet am 23. Juni 2026 in Berlin statt. Delegationen der ausgezeichneten Gruppen aus ganz Deutschland werden dazu eingeladen und erwartet ein vielseitiges Programm.

Die Veranstaltung kann zudem über einen Liveticker auf Instagram verfolgt werden.

Kreative Beiträge mit Blick auf die Zukunft

Inhaltlich setzten sich die Schüler*innen mit zentralen Zukunftsfragen auseinander. Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der thematischen Vielfalt der Beiträge. Diese reichten von Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz über nachhaltigen Konsum und Digitalisierung bis hin zu Bildungsthemen. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Projekte, die sich mit dem Motto der aktuellen Wettbewerbsrunde „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“ beschäftigten.

Gerd Vetter, Fachvertreter für Bildung für nachhaltige Entwicklung der Kultusministerkonferenz und Landeskoordinator bei der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung, hob hervor, dass die Schüler*innen eindrucksvoll zeigten, wie wirkungsvoll ihre Botschaften sein könnten, wenn sie auf überprüften Fakten basierten. Ihr Engagement mache deutlich, dass sie mitgestalten wollten und bereit seien, Veränderungen anzustoßen. Die Beiträge zeigten, dass junge Menschen nicht nur Fragen stellten, sondern sich aktiv an Lösungen für die Herausforderungen einer global vernetzten Welt beteiligten.

Anerkennung für Einsatz und Ideen

Insgesamt wurden Preise im Wert von mehr als 50.000 Euro vergeben. Damit wird das Engagement von Schüler*innen und Schulen bundesweit sichtbar gewürdigt. Die Jury setzte sich aus unabhängigen Fachleuten aus Schule, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Wissenschaft, Medien, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen zusammen.

Erstmals war in dieser Wettbewerbsrunde auch eine Jugendjury beteiligt. Sie brachte gezielt die Sichtweise junger Menschen in die Bewertung ein. Junzhe Yao von der Bezirksschüler*innenvertretung Bonn Rhein-Sieg und Mitglied der Jugendjury erklärte, dass junge Menschen künftig selbst Verantwortung für die Welt übernehmen würden. Deshalb sei es wichtig, ihre Perspektiven schon heute einzubeziehen. Ein früher Beginn dieses Übergangs sei ein bedeutendes Signal.

Bundesländer vergeben erneut Regionalpreise

Zum zweiten Mal wurden auch auf Landesebene Sonderpreise an besonders starke regionale Beiträge verliehen. Jedes Bundesland zeichnete zwei Beiträge aus den Jahrgangsstufen 1 bis 13 aus, die in besonderer Weise dazu motivieren, sich auch über die Schule hinaus mit entwicklungspolitischen Themen zu beschäftigen. Zusätzlich vergab jedes Bundesland einen Engagementpreis an Lehrkräfte, die sich in besonderer Weise für globale Themen im Unterricht einsetzen. Die Preisverleihungen in den Ländern finden unabhängig von der Bundesveranstaltung in Berlin statt.

Über den Wettbewerb

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wird von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Seit dem Schuljahr 2003/2004 wird er im Zweijahresrhythmus durchgeführt. Ziel ist es, globale Entwicklung als Lernbereich in allen Jahrgangsstufen und Schulformen stärker im Unterricht zu verankern sowie Kinder und Jugendliche für weltweite Herausforderungen zu sensibilisieren und zum Mitwirken zu ermutigen.

Unterstützt wird der Wettbewerb von Organisationen aus Zivilgesellschaft, Medien und Wirtschaft sowie von verschiedenen Fachpartnern. Dazu zählen aktuell Aktion gegen den Hunger gGmbH, Cornelsen Verlag, Grundschulverband e.V., Kindernothilfe e.V., Stiftung Menschen für Menschen, Schulkurier, SOS-Kinderdörfer weltweit, TUI Care Foundation und ZEIT für die Schule.

Preisträger*innen und Nominierte auf Bundesebene

Kategorie 1 (Klassen 1 bis 4)
„So einfach verändern wir unsere Welt“
Antonius von Padua-Schule, Fulda, Hessen

„Der faire Weg der Bananen – Kinder erklären Kindern – ein Stopmotionfilm der 3b“
Franz-Leuniger-Schule, Mengerskirchen, Hessen

„Die SDG-Kisten – 17 Ziele für eine bessere Welt zum Anfassen und Staunen“
Grundschule Beuthener Straße, Hannover, Niedersachsen

„Die Abenteuerreise der Elektrogeräte“
Sonderpädagogisches Förderzentrum Kelheim, Kelheim, Bayern

Kategorie 2 (Klassen 5 bis 7)
„ChangerKids“
Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn, Nordrhein-Westfalen

„Hinhören, Hinschauen, Fakten checken – unser Podcast zu den 17 UN-Zielen“
Gymnasium Steglitz, Berlin

„Aufwachen, Aufstehen, Aufwecken“
Matthias-Grünewald-Gymnasium, Tauberbischofsheim, Baden-Württemberg

„Oberammergau gegen Fake News und Hass im Netz“
Volksschule Oberammergau, Oberammergau, Bayern

Kategorie 3 (Klassen 8 bis 10)
„Moor verstehen, warum Moore Klimaretter sind und keine gruseligen Orte“
IGS Gifhorn, Gifhorn, Niedersachsen

„Our journey towards more climate justice“
Kurt-Huber-Gymnasium Gräfelfing, Gräfelfing, Bayern

„Von der Schulturnhalle zur Agenda 2030 – Fakten statt Vorurteile – Unsere Story zum Weltfrauentag“
Realschule am Judenstein, Regensburg, Bayern

„Fake News: Wir lassen uns nicht manipulieren!“
Rehbergschule, Herborn, Hessen

Kategorie 4 (Klassen 11 bis 13 und Berufsschulen)
„ZwischenWelten“
IGS Bothfeld, Hannover, Niedersachsen

„KI & Bildung“
Humboldt-Gymnasium, Eichwalde, Brandenburg

„CheckerCombi Gecheckt: SmartBites!“
Erich Kästner Gymnasium, Laatzen, Niedersachsen

„Reiseabenteuer Uganda – Menschen, Geschichten, Herausforderungen“
Regental-Gymnasium Nittenau, Nittenau, Bayern

Kategorie 5 (ganze Schulen)
Grundschule Beuthener Straße, Hannover, Niedersachsen
Staatliche Grundschule Kaltenwestheim, Kaltennordheim, Thüringen
Sommerbergschule, Buchenbach, Baden-Württemberg
Wilhelm-Focke-Oberschule, Bremen
Pascal-Gymnasium, Grevenbroich, Nordrhein-Westfalen
Gemeinschaftsschule Campus Cordis, Dresden, Sachsen

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Engagement Global gGmbH/Veröffentlicht am 27.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.