Der Bundesverband Mediation sieht Schulmediation als wichtigen Baustein der Demokratiebildung. Der Verband begrüßt deshalb die aktuelle Initiative, das Berliner Schulgesetz um eine gesetzliche Regelung zur Schulmediation zu ergänzen.
Schulmediation soll Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, Konflikte konstruktiv, gewaltfrei und eigenverantwortlich zu bearbeiten. Dadurch können Beteiligung, Allparteilichkeit und eine wertschätzende Haltung im Schulalltag gestärkt werden.
Konflikte gemeinsam lösen lernen
Nach Einschätzung des Bundesverbands Mediation erfahren Schülerinnen und Schüler durch Mediation, dass ihre Stimme zählt und sie Konflikte im Schulalltag aktiv mitgestalten können.
Sie lernen früh, dass Meinungsverschiedenheiten verstanden und bearbeitet werden können. Auch schwierige Situationen sollen dadurch nicht nur als Belastung erlebt werden, sondern als Anlass, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Demokratie wird praktisch erfahrbar
Schulmediation vermittelt Werte wie Respekt, Toleranz und Gleichberechtigung nicht nur theoretisch. Sie macht diese Werte im Alltag erlebbar.
Kinder und Jugendliche üben Perspektivwechsel, Verantwortung und einen konstruktiven Umgang mit unterschiedlichen Positionen. Damit kann Schulmediation dazu beitragen, demokratische Kompetenzen im schulischen Miteinander zu stärken.
BM-Vorstandsmitglied Carmen Kurbjuhn sieht in der aktiven Konfliktlösung durch Schülerinnen und Schüler einen Weg, aus Konfliktkompetenz gelebte Verantwortung entstehen zu lassen.
Standards für Schulmediation
In der Ausbildung von Schülermediatorinnen und Schülermediatoren erwerben Jugendliche unter anderem Diagnose-, Vermittlungs- und Handlungskompetenzen.
Der Bundesverband Mediation definiert seit Jahren Standards und Richtlinien für Schulmediation. Ziel ist es, Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern, pädagogischem Personal und Eltern außergerichtlich, strukturiert und professionell zu bearbeiten.
Über die Fachgruppe Mediation in Erziehung und Bildung unterstützt der Verband zudem den fachlichen Austausch sowie die Qualität von Gewaltprävention und Konfliktkultur an Schulen.
Gesetzliche Verankerung als Signal
Die geplante Ergänzung des Berliner Schulgesetzes würde Schulmediation nach Einschätzung des Verbands weiter stärken. Sie könnte dazu beitragen, Mediation an Schulen verbindlicher zu verankern und Konfliktkultur als Teil demokratischer Bildung sichtbarer zu machen.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Bundesverband Mediation e.V./Veröffentlicht am 24.08.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
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