MSH erhält Promotionsrecht in Psychologie

Nima

Psychologie

Die MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University hat von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg das Promotionsrecht im Fach Psychologie erhalten. Zuvor hatte der Wissenschaftsrat im Zuge der Institutionellen Reakkreditierung der MSH empfohlen, dem Department Psychologie ein eigenständiges Promotionsrecht zu übertragen.

Departmentleiter Prof. Dr. Mathias Kauff erklärte, die Verleihung des Promotionsrechts sei ein wichtiger Meilenstein für die Hochschule. Dass Promotionen nun in eigener Verantwortung betreut werden können, werde die Forschungsaktivitäten, die Sichtbarkeit und das Renommee des Departments sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses langfristig stärken.

In seinem Bericht zum Promotionsrecht hebt der Wissenschaftsrat hervor, dass das Department Psychologie über ein fachlich breit aufgestelltes und differenziertes Professor*innenteam verfügt, das die Psychologie in ihrer wissenschaftlichen Vielfalt abbildet. Als tragfähige Grundlage für das eigenständige Promotionsrecht wertet das Gremium zudem die umfangreichen Erfahrungen aus kooperativen Promotionsverfahren der vergangenen Jahre. Positiv bewertet wurde ebenso das geplante strukturierte Promotionsprogramm, das als systematisches Begleitangebot eine verlässliche wissenschaftliche Unterstützung bieten soll.

Auch jenseits des Promotionsrechts fiel das Ergebnis der Institutionellen Reakkreditierung positiv aus. Die beiden universitären Fakultäten Humanwissenschaften und Medizin wurden für fünf Jahre reakkreditiert. Für die beiden fachhochschulischen Fakultäten Gesundheitswissenschaften sowie Art, Health and Social Science sprach der Wissenschaftsrat eine Reakkreditierung über zehn Jahre aus – verbunden mit dem Hinweis, dass keine erneute Begutachtung erforderlich sei.

Mit dieser Entscheidung bestätigt der Wissenschaftsrat, dass Lehre und Forschung an der MSH den hohen Qualitätsanforderungen entsprechen, die in Deutschland an private Hochschulen gestellt werden. Ilona Renken-Olthoff, geschäftsführende Gesellschafterin der MSH, teilte mit, die positive Bewertung sei einerseits Anerkennung der bisherigen Leistungen und zugleich Motivation, auch künftig mit gleicher Konsequenz qualitativ anspruchsvolle Lehre und Forschung zu realisieren.

Über die MSH Medical School Hamburg

Die MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit Sitz in der Hamburger HafenCity. Gegründet wurde sie 2009 von Ilona Renken-Olthoff. Das Studienangebot umfasst Bachelor- und Masterprogramme sowie den Staatsexamensstudiengang Humanmedizin. Charakteristisch für die MSH ist die Verbindung von Fachhochschule und Universität unter einem Dach mit vier Fakultäten. Zudem gehört die MSH zu einem Hochschulverbund der IRO Group, zu dem auch die BSP Business and Law School (Berlin und Hamburg), die MSB Medical School Berlin, die HMU Health and Medical University Erfurt sowie die HMU Health and Medical University mit Standorten in Potsdam, Düsseldorf/Krefeld und München zählen.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von MSH Medical School Hamburg/Veröffentlicht am 21.01.2026