MINTmachtage bringen Berliner Kinder Gesundheit und Medizin spielerisch näher

Nima

kind mit kuscheltier

Wie bleibt unser Körper gesund, was hilft bei Krankheiten und welche Rolle spielt moderne Technik dabei? Mit diesen Fragen haben sich heute rund 100 Kinder aus Berliner Kitas und Grundschulen auf dem Charité-Campus beschäftigt. Unter dem Motto „Sag mal Aaah! Gesund in die Zukunft“ veranstaltete die Stiftung Kinder forschen dort ihr zentrales Forschungsfest im Rahmen der bundesweiten Aktion MINTmachtage. Ziel der Initiative ist es, frühzeitig auf die Bedeutung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und nachhaltiger Entwicklung aufmerksam zu machen.

Auf dem Gelände der Charité wartete ein besonderer Patient auf die Kinder: ein verletzter Teddy, der versorgt werden musste. Die Fünf- bis Zehnjährigen gingen mit viel Begeisterung an die Aufgabe. Sie bauten eigene Stethoskope, untersuchten ihren plüschigen Patienten, übten das Nähen von Wunden an Stoffen und legten Verbände sowie Gips an. Auf diese Weise konnten sie spielerisch erste Einblicke in medizinische Zusammenhänge gewinnen.

Rolf-Dieter Jungk, Staatssekretär bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, betonte nach der Veranstaltung, dass Kinder, die früh lernen, ihren Körper zu verstehen und Freude am Forschen entwickeln, langfristig gesünder leben und möglicherweise sogar Berufe entdecken, die künftig dringend gebraucht werden. Die MINTmachtage seien deshalb ein wichtiger Bestandteil des Wissenschaftsjahres. Im Rahmen der Aktion erlebten Kinder auf spielerische Weise, wie Gesundheit funktioniert und wie medizinische Innovationen dazu beitragen können, Krankheiten vorzubeugen.

Seit Wochen setzen sich Kitas, Horte und Grundschulen in ganz Deutschland unter dem diesjährigen Motto mit Fragen rund um Gesundheit und Medizin auseinander. Sie erforschen unter anderem, wie Wunden heilen, wie das Immunsystem arbeitet oder weshalb Impfungen schützen. Die MINTmachtage sollen dabei Neugier, Entdeckerfreude und Begeisterung für das Ausprobieren und Forschen wecken. Höhepunkt sind die Forschungsfeste, die heute bundesweit und in Berlin gemeinsam mit der IHK Berlin gefeiert wurden.

Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien, die Schirmherrin der Stiftung Kinder forschen ist, erklärte im Vorfeld der Veranstaltung, dass Kinder die Welt um sich herum verstehen und Antworten auf ihre Fragen finden möchten. Die MINTmachtage griffen genau diese natürliche Motivation auf und machten MINT-Bildung durch praxisnahe Impulse erlebbar. Davon profitierten nicht nur die Kinder, sondern auch Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte, deren Arbeit auf dem Bildungsweg junger Menschen von zentraler Bedeutung sei.

Auf dem Charité-Campus wurde der Aktionstag zu einem lebendigen Erlebnis. Gemeinsam mit den Berliner Kindern gingen der Kinderarzt und Podcaster Dr. Nibras Naami sowie die Band 3Berlin auf eine Entdeckungsreise rund um Gesundheitsthemen. Die Band präsentierte ihren MINTmachtage-Song „Sag mal Aaah!“ live und sorgte für viel Begeisterung. Gleichzeitig beantwortete Dr. Naami die Fragen der Kinder und machte medizinische Themen für sie anschaulich und verständlich. Auch das Lernzentrum der Charité beteiligte sich am Programm und öffnete seine Türen für Kinder und pädagogische Fachkräfte, die dort gemeinsam entdecken und mitmachen konnten.

Dr. Tobias Ernst, Vorstand der Stiftung Kinder forschen, hob hervor, dass die MINTmachtage immer auch eine Gelegenheit seien, den Erzieherinnen, Erziehern und Lehrkräften für ihre wichtige Arbeit zu danken. Sie spielten eine besondere Rolle, weil sie Kinder dabei unterstützten, sich selbst und andere besser zu verstehen, sich sprachlich, kreativ und nonverbal auszudrücken und die Welt forschend zu entdecken. Diese grundlegenden Zukunftskompetenzen würden später zwar weiter ausgebaut, ihren Ursprung hätten sie aber bereits in Kita und Grundschule.

Die deutschlandweite Aktion will Mädchen und Jungen schon früh an MINT-Themen und nachhaltige Entwicklung heranführen. In diesem Jahr knüpfen die MINTmachtage an das Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft an.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stiftung Kinder forschen/Veröffentlicht am 16.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.