Wer 2026 an der 61. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb teilnehmen möchte, sollte sich beeilen. Noch bis zum 30. November können junge Menschen bis 21 Jahre ihre Projekte einreichen. Jugendliche ab 15 Jahren starten in der Kategorie Jugend forscht, während Kinder ab der 4. Klasse in der Sparte Schüler experimentieren antreten.
Die kommende Wettbewerbsrunde steht unter dem Motto „Maximale Perspektive“. Nachwuchsforschende mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind eingeladen, ihrer Neugier zu folgen und spannende Fragestellungen zu erforschen. Wer Freude daran hat, eigene Ideen zu entwickeln, Neues zu entdecken und Erkenntnisse zu teilen, ist bei Jugend forscht genau richtig. Hier können junge Talente ihr Wissen erweitern und zeigen, was in ihnen steckt.
Thematisch sind den Teilnehmenden kaum Grenzen gesetzt: Sie können etwa zu erneuerbaren Energien forschen, technische Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung entwickeln oder neue Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz entwerfen. Ebenso sind physikalische Experimente, Robotertechnik, mathematische Herausforderungen, chemische Analysen oder Verhaltensstudien bei Tieren möglich.
Für die Anmeldung genügt zunächst die Festlegung des Forschungsthemas. Dieses kann frei gewählt werden, muss aber einem der sieben Fachgebiete von Jugend forscht zugeordnet sein: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik. Bis Anfang Januar 2026 bleibt Zeit zum Forschen, Experimentieren und Tüfteln, bevor die schriftliche Ausarbeitung eingereicht werden muss.
Ab Februar 2026 präsentieren die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Projekte bei den Regionalwettbewerben. Die besten Teilnehmenden treten im März und April auf Landesebene an und können sich dort für das 61. Bundesfinale von Jugend forscht qualifizieren, das vom 28. bis 31. Mai 2026 stattfindet. Auf allen Ebenen werden attraktive Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von über einer Million Euro vergeben.
Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V., erklärte, man rechne auch in der 61. Runde mit einer großen Zahl engagierter Teilnehmender aus dem ganzen Bundesgebiet. Das Motto „Maximale Perspektive“ stehe für die Vielfalt der Projekte ebenso wie für die Offenheit wissenschaftlicher Erkenntnisprozesse. Der Wettbewerb fördere das forschende Lernen und ermutige junge Menschen, eigene Wege des Entdeckens zu gehen – ein wichtiger Beitrag für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft.
Das Online-Anmeldeformular, alle Teilnahmebedingungen sowie das Wettbewerbsplakat 2026 sind auf der Website www.jugend-forscht.de verfügbar.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stiftung Jugend forscht eV./Veröffentlicht am 03.11.2025
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