Die Fakultät Information und Kommunikation der Hochschule der Medien Stuttgart wird vom Stifterverband mit der Hochschulperle des Monats Mai ausgezeichnet. Gewürdigt wird ein langfristig angelegtes und übertragbares Konzept, mit dem Future Skills seit Jahren verbindlich in allen deutschsprachigen Bachelorstudiengängen verankert werden. Damit stärkt die Fakultät gezielt Kompetenzen, die für eine sich wandelnde Welt immer wichtiger werden.
Die Hochschulperle im Mai steht unter dem Thema „Future Skills 2030 – Kompetenzen für die Welt von morgen“. Die Auszeichnung geht an die Stuttgarter Fakultät, weil sie Zukunftskompetenzen bereits seit 2016 systematisch als Querschnittsthema in ihre Curricula integriert. Zu den verpflichtenden Bestandteilen aller deutschsprachigen Bachelorstudiengänge zählen unter anderem Data Literacy, interkulturelle Kommunikation und Reflexionsfähigkeit. Seit 2025 gehört außerdem auch KI-Literacy zur Future-Skills-Ausbildung.
Im Mittelpunkt der entsprechenden Module steht die Weiterentwicklung der individuellen Handlungskompetenz der Studierenden in zentralen Zukunftsfeldern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf sogenannten metakognitiven Strategien. Die Studierenden lernen dabei, ihre eigenen Lernprozesse besser zu planen, zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln.
Begleitet werden die Module von einem fakultätsweiten Studienstrukturmodell, das den Fokus stärker auf Problemlösungs- und Methodenkompetenzen legt und sich damit bewusst von einer rein instrumentellen Wissensvermittlung entfernt. Projektorientiertes und interdisziplinäres Lernen sind dabei fest im Studium verankert.
Die Kompetenzziele der Future-Skills-Module orientieren sich an etablierten Frameworks und sind organisatorisch nachhaltig in den Studiengängen eingebunden. Ihre kontinuierliche Weiterentwicklung wird zudem wissenschaftlich begleitet. Hinzu kommt ein formatives Prüfungskonzept, das sowohl den Anforderungen der Akkreditierung entspricht als auch die persönliche Entwicklung der Studierenden unterstützen soll.
Zu den zentralen didaktischen Elementen gehören ein ePortfolio sowie abschließende Kolloquien mit betreuenden Lehrenden. Diese Formate bieten Raum für Feedback und fördern eine reflektierte, eigenverantwortliche Gestaltung des individuellen Lernwegs. Seit 2025 wird dabei auch künstliche Intelligenz eingesetzt. Ein eigens entwickelter KI-gestützter Mentor unterstützt die Studierenden in ihren Reflexions- und Lernprozessen und soll dadurch einen zusätzlichen Mehrwert schaffen.
Die Jury des Stifterverbandes hebt hervor, dass das Konzept beispielhaft zeige, wie sich Future Skills systematisch, forschungsbasiert und wirksam in die Hochschullehre integrieren lassen. Auf diese Weise würden Studierende besonders gut darauf vorbereitet, in komplexen Zusammenhängen selbstständig und reflektiert zu handeln.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V./Veröffentlicht am 27.05.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
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