Laut einem Vorabbericht des IQB-Bildungstrends 2024 haben sich die Leistungen in Mathematik, Biologie, Chemie und Physik in der Sekundarstufe I weiter verschlechtert. In allen untersuchten Fächern seien die Mindeststandards häufiger unterschritten worden als in den Vergleichsjahren 2012 und 2018. Der negative Trend der vergangenen Jahre setze sich somit fort.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, setzt die Stiftung Kinder forschen darauf, bereits im frühen Kindesalter die Grundlagen für naturwissenschaftliches und mathematisches Denken zu fördern. Besonders im Fach Mathematik soll das Angebot künftig erweitert werden, erklärte Vorstand Dr. Tobias Ernst.
Er betonte, dass die aktuellen Ergebnisse verdeutlichten, wie viele Jugendliche in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern nicht über die nötigen Kompetenzen für ihre Zukunft verfügten. Diese Entwicklung sehe die Stiftung als besorgniserregend, zugleich aber auch als klaren Handlungsauftrag.
Nach seinen Angaben zeigen verschiedene Studien, dass sich mathematische Fähigkeiten sowie Leistungsunterschiede bereits vor dem Schuleintritt herausbilden und ohne gezielte Förderung bestehen bleiben. Daher setze sich die Stiftung dafür ein, schon in der Kita die Basis für mathematisches Denken zu schaffen. Ihr Leitgedanke sei, früh und effizient anzusetzen, statt später aufwendig und kostenintensiv nachzusteuern. Aus diesem Grund intensiviert die Stiftung ihre Arbeit im Bereich Mathematik, steht in engem Austausch mit den Bundesländern und entwickelt neue Bildungsangebote zur mathematischen Frühförderung für Fachkräfte in Kita, Hort und Grundschule.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stiftung Kinder forschen/Veröffentlicht am 16.10.2025
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