Fakten prüfen, Welt gestalten: Schulwettbewerb startet in Runde zwölf

Nima

Schüler

Die zwölfte Wettbewerbsrunde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ ist gestartet. Unter dem diesjährigen Leitthema, das dazu auffordert, Informationen kritisch zu prüfen und mit eigenen Geschichten Veränderungen anzustoßen, sind Schulen und Schüler*innen bundesweit eingeladen, sich mit den globalen Folgen von Desinformation auseinanderzusetzen. Ziel ist es, faktenbasierte Beiträge zu entwickeln, die sich für eine gerechte und nachhaltige Welt einsetzen. Einsendeschluss für alle Wettbewerbsbeiträge ist der 26. Februar 2026.

Im Mittelpunkt der aktuellen Runde steht der bewusste Umgang mit Desinformation in einer weltweit vernetzten Öffentlichkeit. Falsche oder irreführende Inhalte verbreiten sich über soziale Netzwerke, Messenger-Dienste und klassische Medienformate und können gesellschaftliche Debatten zuspitzen, den Dialog erschweren und notwendige Lösungsansätze für globale Herausforderungen behindern.

Das Wettbewerbsmotto fordert Kinder und Jugendliche dazu auf, Informationen kritisch zu hinterfragen, Quellen sorgfältig zu prüfen und eigene Arbeiten zu gestalten, die auf belastbaren Fakten basieren. Die Wahl der Darstellungsform ist offen: Eingereicht werden können unter anderem Plakate, künstlerische Arbeiten, Theater- oder Filmprojekte sowie digitale Formate. Inhaltlich orientiert sich der Wettbewerb an den Kompetenzbereichen Erkennen, Bewerten und Handeln des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung, der Lehrkräfte bei der Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung unterstützt.

Wettbewerbsbeiträge können noch bis zum 26. Februar 2026 über das Online-Einreichungstool auf der Wettbewerbswebsite eingereicht werden. In den Kategorien für Lerngruppen der Klassenstufen 1 bis 13 werden jeweils drei Hauptpreise vergeben. Ergänzt wird dies durch zahlreiche Anerkennungs- und Sonderpreise. Insgesamt stehen mehr als 100 Auszeichnungen mit einem Gesamtwert von über 50.000 Euro zur Verfügung.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wird von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Seit dem Schuljahr 2003/2004 findet der Wettbewerb im zweijährigen Rhythmus statt. Ziel ist es, den Lernbereich Globale Entwicklung fest im Unterricht aller Schulformen und Jahrgangsstufen zu verankern sowie Kinder und Jugendliche für globale Fragestellungen zu sensibilisieren und zu aktivieren. Unterstützt wird der Wettbewerb von Partnerorganisationen aus Zivilgesellschaft, Medien und Wirtschaft, darunter derzeit Aktion gegen den Hunger gGmbH, Cornelsen Verlag, Stiftung Menschen für Menschen, Grundschulverband e.V., Kindernothilfe e.V., Schulkurier, SOS Kinderdörfer weltweit, ZEIT für die Schule und die TUI Care Foundation.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Engagement Global gGmbH/Veröffentlicht am 07.01.2026