Mit Digidoo steht Lehrkräften erstmals eine Plattform zur Verfügung, über die sich Kompetenzdokumentation, Leistungsbewertung und Notenempfehlung in einem gemeinsamen digitalen System zusammenführen lassen. Nach Angaben des Unternehmens soll die Notengebung damit transparenter, nachvollziehbarer und rechtlich fundierter werden. Im Schulalltag sollen fortlaufende Beobachtungen dokumentiert, mit Kompetenzrastern verknüpft und daraus automatisiert Notenvorschläge abgeleitet werden. Die endgültige Bewertung bleibt dabei weiterhin Aufgabe der jeweiligen Lehrperson.
Die EdTech-Plattform wurde im Herbst 2025 eingeführt und hat sich seitdem nach Unternehmensangaben schnell im deutschsprachigen Raum verbreitet. Digidoo spricht von mehr als 1.000 Schulen, die bereits mit der Lösung arbeiten. Auf der Unternehmenswebsite ist aktuell von über 1.000 Lehrpersonen die Rede, während die Pressemitteilung von mehr als 2.000 aktiv arbeitenden Lehrkräften spricht. Zudem verweist Digidoo auf Hunderttausende dokumentierte Einträge und Berichte im System.
Geschäftsführer Gunther Marktl machte deutlich, dass das neue Kompetenzdokumentations-Tool die Leistungsbeurteilung digital unterstützen und eine nach eigener Darstellung international außergewöhnliche Lösung für die Notengebung bieten solle. Geschäftsführer Moritz Hiebl betonte, dass der Bedarf an rechtssicheren digitalen Lösungen für Schulen im gesamten DACH-Raum stark wachse. Zugleich stellte er klar, dass sich die Notenempfehlung an den geltenden rechtlichen Vorgaben orientiere, die endgültige Festlegung der Note aber weiterhin bei der Lehrkraft liege.
Digidoo beschreibt seine Plattform als System mit offiziellen Kompetenzvorlagen aus Lehrplänen, das für eine einheitlichere Erfassung von Kompetenzen sorgen und die Vergleichbarkeit innerhalb von Klassen und Schulen verbessern soll. Nach Darstellung des Unternehmens kann das Lehrpersonal dadurch schneller arbeiten und Lernprozesse besser überblicken. Die Plattform wurde gemeinsam mit der Pädagogin Jesica Rittstieg aus der Volksschule Hönigtal entwickelt. Sie berichtete, dass sich der Aufwand für Elternberichte durch die laufende digitale Dokumentation deutlich verringere und Informationen schneller verfügbar seien.
Nach Angaben von Digidoo ist die Anwendung bewusst benutzerfreundlich aufgebaut, sodass sie auch ohne ausgeprägtes digitales Vorwissen genutzt werden könne. Das Unternehmen gibt an, dass Lehrkräfte rund 70 Prozent der Zeit einsparen könnten, die bisher für Aufzeichnungstätigkeiten benötigt werde. Gleichzeitig verweist Digidoo auf Datenschutz, EU-Hosting und DSGVO-Konformität als zentrale Grundlagen der Plattform.
Für die weitere Entwicklung setzt das Unternehmen verstärkt auf künstliche Intelligenz. Künftig sollen auf Basis der dokumentierten Kompetenzen auch passende Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler vorgeschlagen und direkt im System erfasst werden. Zudem arbeitet Digidoo an einer mobilen App. Das Start-up verweist dabei auf die Erfahrung seines Teams, zu dem unter anderem Designer Wolfgang Bartelme und Technikleiter Niklas Lorber gehören. Ziel ist es, technologische Möglichkeiten und pädagogisches Fachwissen enger zusammenzuführen.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Digidoo/Veröffentlicht am 29.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
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