An neun Bremer Grundschulen ist im September ein neues Pilotprojekt für den Mathematikunterricht gestartet. Fünf Monate lang testen Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler die digitale Lernplattform „Magma-Mathe“.
Untersucht werden soll, wie digitale Technologien und Künstliche Intelligenz dabei helfen können, mathematische Kompetenzen zu stärken und Lernprozesse besser sichtbar zu machen.
Lernstände frühzeitig erkennen
Bremens Senator für Kinder und Bildung, Mark Rackles, sieht in der Plattform einen weiteren Baustein zur Verbesserung der Lernchancen.
Die Stärkung grundlegender Kompetenzen sei ein zentrales Ziel der Bremer Qualitätsoffensive im Bildungsbereich. Mit Magma erhielten Lehrkräfte ein Werkzeug, mit dem Lernstände und Unterstützungsbedarf von Kindern früher erkannt werden könnten. Digitale Möglichkeiten sollten so gezielt für eine individuellere Förderung genutzt werden.
KI gibt direktes Feedback
Magma ist eine digitale Lernplattform für den Mathematikunterricht der Klassenstufen eins bis zwölf.
Auf einer digitalen Arbeitsfläche können Schülerinnen und Schüler rechnen, zeichnen und skizzieren sowie ihre Überlegungen festhalten. Dadurch sollen nicht nur Ergebnisse, sondern auch die jeweiligen Denk- und Lösungswege sichtbar werden.
Ein KI-gestützter Lernassistent gibt unmittelbar individuelles Feedback und unterstützt die Lernenden bei der Bearbeitung mathematischer Aufgaben.
70 Lehrkräfte nehmen am Pilotprojekt teil
Insgesamt beteiligen sich 70 Lehrkräfte an dem Bremer Pilotprojekt.
Sie erhalten über die Plattform in Echtzeit Einblicke in Lösungsstrategien, mögliche Fehlvorstellungen und Lernstände ihrer Klassen. Dadurch sollen individuelle Schwierigkeiten früher erkannt und Fördermaßnahmen gezielter geplant werden können.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein die Frage, ob eine Aufgabe richtig oder falsch gelöst wurde. Vielmehr sollen unterschiedliche Rechenwege und mathematische Denkprozesse nachvollziehbar werden.
Individuelle Strategien sollen stärker berücksichtigt werden
Die Plattform soll Lehrkräften dabei helfen, individuelle Rechenstrategien, Stärken und Unterstützungsbedarfe ihrer Schülerinnen und Schüler besser zu erkennen und anschließend im Unterricht aufzugreifen.
Dieser Ansatz orientiert sich nach Angaben der Bildungsbehörde an Grundsätzen des Bremer Landesprogramms Mathematik. Dort spielen die Orientierung an den Lernenden und der Austausch über mathematische Lösungswege eine wichtige Rolle.
Durch die detaillierten Rückmeldungen sollen Lehrkräfte außerdem ihre Unterrichtsplanung stärker auf konkrete Lerndaten stützen können.
Pilotphase läuft bis Januar 2027
Bis Ende September finden an den teilnehmenden Schulen sogenannte Onboarding-Termine statt. Dabei lernen Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler die Anwendung und ihren Einsatz im Unterricht kennen.
Die neun Pilotschulen können Magma anschließend bis Ende Januar 2027 erproben.
Danach sollen sie Rückmeldung zur Nutzung und Handhabung geben. Auf Grundlage der Erfahrungen aus der Pilotphase will Bremen entscheiden, ob und in welchem Umfang die Plattform künftig an weiteren Schulen eingesetzt wird.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Hansestadt Bremen/Veröffentlicht am 18.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
- Neues Spiel zeigt Jugendlichen die Macht von Algorithmen - 5. Oktober 2026
- Online-Test hilft bei Entscheidung für Pflegeausbildung - 5. Oktober 2026
- Uni Witten/Herdecke erhält Hochschulperle für Zukunftsseminar - 30. September 2026






