Berliner Schulen für Berufsorientierung ausgezeichnet

Nima

Berufsorientierung

Mehrere weiterführende Schulen in Berlin sind mit dem Qualitätssiegel „Exzellente Berufliche Orientierung“ für den Zeitraum 2026 bis 2030 ausgezeichnet worden. Gewürdigt werden Schulen, die im Schuljahr 2025/26 mit umfassenden und langfristig angelegten Konzepten zur Vorbereitung auf Ausbildung, Studium und Beruf überzeugen konnten.

Bildungsstaatssekretärin Christina Henke überreichte die Auszeichnungen bei einer Festveranstaltung an der Max-Taut-Schule.

Berufliche Orientierung soll stärker in Schule verankert werden

Henke ordnet das Qualitätssiegel als Ergänzung zu weiteren Maßnahmen des Landes ein. Berlin habe unter anderem verbindliche Schülerpraktika ausgeweitet, das elfte Pflichtschuljahr eingeführt und das Fach Wirtschaft – Arbeit – Technik gestärkt.

Das Siegel soll Schulen hervorheben, die Schülerinnen und Schüler besonders systematisch bei ihrer beruflichen Orientierung unterstützen.

64 Auditoren besuchten die Schulen

Am Bewerbungsverfahren beteiligten sich Integrierte Sekundarschulen, Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und eine Förderschule.

Bis Ende Juni überprüften 64 ehrenamtliche Auditorinnen und Auditoren die Angebote der teilnehmenden Schulen vor Ort.

Grundlage waren zunächst Selbsteinschätzungen der Schulen zu drei Bereichen der Beruflichen Orientierung. Hinzu kamen Gespräche mit Lehrkräften, Schulleitungen, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Kooperationspartnern.

Auf Grundlage der daraus entstandenen Empfehlungen entschied eine Jury über die Vergabe des Qualitätssiegels.

Diese Berliner Schulen erhalten das Qualitätssiegel

In der Mitteilung ist von 19 ausgezeichneten Schulen die Rede. In der veröffentlichten Auflistung werden allerdings 20 Einrichtungen genannt:

  • Albrecht-Haushofer-Schule in Reinickendorf
  • Andreas-Gymnasium in Friedrichshain-Kreuzberg
  • Berthold-Otto-Schule in Steglitz-Zehlendorf
  • Biesalski-Schule in Steglitz-Zehlendorf
  • Carl-von-Ossietzky-Gymnasium in Pankow
  • Carl-Zeiss-Oberschule in Tempelhof-Schöneberg
  • Europäisches Gymnasium Bertha-von-Suttner in Reinickendorf
  • Georg-Herwegh-Gymnasium in Reinickendorf
  • Gymnasium Tiergarten in Mitte
  • Humboldt-Gymnasium in Reinickendorf
  • Kopernikus Oberschule in Steglitz-Zehlendorf
  • Leibniz-Gymnasium in Friedrichshain-Kreuzberg
  • Lessing Gymnasium in Mitte
  • Melanchthon-Gymnasium in Marzahn-Hellersdorf
  • Merian-Schule in Treptow-Köpenick
  • Moser Schule Schweizer Gymnasium in Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Sartre-Gymnasium in Marzahn-Hellersdorf
  • Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Mitte
  • Ulrich-von-Hutten-Gymnasium in Tempelhof-Schöneberg
  • Wilma-Rudolph-Schule in Steglitz-Zehlendorf

Mehrere Partner tragen die Initiative

Die Initiative Qualitätssiegel Berlin wird von mehreren Einrichtungen gemeinsam getragen. Dazu gehören die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, die Industrie- und Handelskammer Berlin und die Handwerkskammer Berlin.

Beteiligt sind außerdem der Verband der Freien Berufe in Berlin sowie die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg.

Die Initiative gehört zum bundesweiten Netzwerk Berufswahlsiegel. Koordiniert wird das Berliner Verfahren durch Partner Schule Wirtschaft.

Mit der Auszeichnung sollen Schulen sichtbar gemacht werden, die Berufliche Orientierung dauerhaft im Schulalltag verankern und Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei ihrer beruflichen Zukunftsplanung unterstützen.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Berlin/Veröffentlicht am 22.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.