Die Asklepios Kliniken Gruppe und die MSH Medical School Hamburg intensivieren ihre Zusammenarbeit, um dem wachsenden Bedarf an qualifizierten Ärztinnen und Ärzten entgegenzuwirken. Mit der neuen strategischen Partnerschaft sollen in Hamburg in den kommenden Jahren pro Semester rund 75 zusätzliche Studienplätze für Humanmedizin entstehen. Damit werden die Ausbildungskapazitäten in der Hansestadt deutlich erweitert.
Vor dem Hintergrund des bundesweiten Mangels an medizinischem Personal gilt der Ausbau universitärer Studienplätze als wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Im Rahmen der Kooperation ist vorgesehen, Medizinstudierende künftig auch an Hamburger Asklepios Kliniken nach deutschem Recht und auf universitärem Niveau auszubilden. Asklepios wird damit neben den Helios Kliniken Schwerin zum zweiten universitären Campus der MSH.
Asklepios macht deutlich, dass zur Verantwortung eines Gesundheitskonzerns nicht nur eine hochwertige Patientenversorgung gehöre, sondern ebenso die nachhaltige Ausbildung des medizinischen Nachwuchses. Nur auf diese Weise lasse sich die Versorgung in Deutschland langfristig auf hohem Niveau sichern.
Geplant ist, bestehende Ausbildungsstrukturen weiterzuentwickeln, den Praxisanteil zu erhöhen und moderne Lehrformate stärker zu verankern. Ein besonderer Fokus liegt auf der klinischen Ausbildung für die Arbeit in interdisziplinären und interprofessionellen Teams, die fest im Hochschulkonzept der MSH verankert ist. Beide Partner verstehen es als gemeinsamen Auftrag, vorklinische und klinische Ausbildungsabschnitte eng miteinander zu verzahnen, einen hohen Praxisbezug sicherzustellen, unterschiedliche berufliche Perspektiven zu vermitteln und zugleich die wissenschaftliche Qualifikation für die Medizin von morgen zu stärken.
MSH baut bewährtes Kooperationsmodell weiter aus
Mit dem neuen Schritt setzt die MSH ihre Zusammenarbeit mit renommierten Klinikträgern konsequent fort. Bereits seit 2012 besteht eine enge Partnerschaft mit den Helios Kliniken Schwerin. Gemeinsam konnte der Studiengang Medizin erfolgreich durch die umfangreichen Genehmigungsverfahren geführt werden. Ende 2025 wurden die ersten 43 Absolventinnen und Absolventen dieses Kooperationsmodells feierlich verabschiedet. Die Ergebnisse dieses ersten Jahrgangs gelten als Beleg für die Qualität des praxisorientierten Studienkonzepts.
Zu den tragenden Elementen gehört ein Curriculum, das fortlaufend weiterentwickelt wird und nun standortübergreifend Anwendung finden soll. So soll an beiden Studienorten eine einheitliche und hochwertige medizinische Ausbildung gewährleistet werden.
Die Zusammenarbeit mit Helios Schwerin bleibt bestehen und soll weiter ausgebaut werden. Durch den neuen Partner Asklepios wird dieses Modell nun gezielt ergänzt. Helios bewertet diesen Ansatz als zukunftsweisend für die Ausbildung hochqualifizierter Ärztinnen und Ärzte in Deutschland und unterstützt ausdrücklich, dass die Partnerschaft weiter wächst.
Auch die MSH betont, dass exzellente medizinische Ausbildung nur dann gelingen könne, wenn wissenschaftliche Qualität und gelebte Praxis eng miteinander verbunden würden. Durch die Kooperation mit Asklepios erhielten weitere Studierende die Möglichkeit, diese Verbindung besonders intensiv zu erleben und sich gezielt auf die Anforderungen des späteren Berufsalltags vorzubereiten. Beide Standorte sollen dafür das gemeinsame standortübergreifende Konzept umsetzen.
Praxisnahe Ausbildung an Hamburger Klinikstandorten
Der Start der Kooperation ist stufenweise geplant. Ab Oktober 2026 soll das 5. Fachsemester nach dem neuen Konzept sowohl in Hamburg als auch in Schwerin beginnen. Den Auftakt bildet das Asklepios Klinikum Harburg. Dort werden eine eigene Lehrstation und ein Hörsaal für die theoretische Ausbildung eingerichtet. Langfristig ist vorgesehen, die praktische Lehre auf weitere Hamburger Asklepios Kliniken auszuweiten, darunter auch den Standort Altona.
Asklepios erklärt, die eigene klinische Erfahrung künftig aktiv in die Ausbildung einbringen zu wollen. Ziel sei es, angehende Medizinerinnen und Mediziner frühzeitig für den Berufsalltag zu begeistern und ihnen ein Umfeld zu bieten, in dem sie Verantwortung übernehmen und sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln können.
Zwei Studienwege für angehende Ärztinnen und Ärzte
Die neue Kooperation mit der MSH ergänzt die langjährige Zusammenarbeit mit der Semmelweis Universität in Budapest. Die Asklepios Medical School mit dem Asklepios Campus Hamburg bleibt vollständig erhalten, ebenso die Zahl der Studierenden der Semmelweis Universität. Seit 2008 haben bereits mehr als 650 angehende Medizinerinnen und Mediziner ihr Studium im Rahmen dieser Partnerschaft erfolgreich abgeschlossen.
Künftig bestehen damit in Hamburg zwei universitäre Wege in die medizinische Ausbildung: entweder über die traditionsreiche Semmelweis Universität oder über die MSH auf Grundlage des deutschen Rechts.
Über die IRO Group
Die IRO Group ist ein Netzwerk aus Forschungsinstituten, Forschungs- und Lehrambulanzen sowie Weiterbildungsinstituten unter der Leitung der Bildungsunternehmerin Ilona Renken-Olthoff. Zum Verbund gehören fünf private und staatlich anerkannte Hochschulen beziehungsweise Universitäten: die MSH Medical School Hamburg, die MSB Medical School Berlin, die HMU Health and Medical University Erfurt, die HMU Health and Medical University mit Sitz in Potsdam und Standorten in Düsseldorf/Krefeld sowie München und die BSP Business and Law School in Berlin mit einem weiteren Campus in Hamburg.
Über die MSH Medical School Hamburg
Die MSH Medical School Hamburg ist eine private und staatlich anerkannte Hochschule mit Sitz in der Hamburger HafenCity. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 bietet sie verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge sowie den Staatsexamensstudiengang Humanmedizin an. Charakteristisch für die Hochschule ist die Verbindung von Fachhochschule und Universität unter einem Dach. Alle Fakultäten folgen einem interprofessionellen und interdisziplinären Hochschulkonzept, das sich in Lehre, Forschung, Versorgung und Transfer widerspiegelt und auf die Ausbildung moderner Gesundheitsberufe ausgerichtet ist.
Starker Gesundheitsstandort Hamburg
Asklepios betreibt in Hamburg sieben Kliniken, darunter vier Häuser der Maximalversorgung. Hinzu kommen zahlreiche ambulante fachärztliche und therapeutische Angebote in Medizinischen Versorgungszentren, psychiatrischen und psychosomatischen Institutsambulanzen sowie Therapiezentren. Patientinnen und Patienten profitieren dabei von der interdisziplinären Behandlung innerhalb des Klinikverbunds und von der standortübergreifenden Zusammenarbeit der Einrichtungen in Altona, Barmbek, Harburg, Nord, St. Georg, Rissen und Wandsbek.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Asklepios fest im Hamburger Gesundheitswesen verankert und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatientinnen und -patienten der Stadt. Die enge Zusammenarbeit von Spezialistinnen und Spezialisten aus 28 medizinischen Fachbereichen in fachübergreifenden Gruppen und Netzwerken trägt wesentlich zu einer hohen Behandlungsqualität bei. Auf diese Weise entsteht eine flächendeckende medizinische Versorgung auf Spitzenniveau.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von MSH Medical School Hamburg/Veröffentlicht am 02.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
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