40 Jahre Museumsschule Köln: Kultur lebendig erleben

Nima

Kinder im Museum

Seit 1986 schafft die Museumsschule Köln eine einzigartige Verbindung zwischen schulischer Bildung und den kulturellen Schätzen der Kölner Museen. Als gemeinsame Initiative der Stadt Köln und der Bezirksregierung Köln prägt sie seit vier Jahrzehnten die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen aller Schulformen – von der Grundschule bis zum Berufskolleg. Als Teil des Museumsdienstes Köln, der zentralen Bildungsplattform der städtischen Museen, bereichert sie dessen pädagogisches Angebot durch maßgeschneiderte Konzepte. Lehrkräfte aus dem aktiven Schuldienst gestalten direkt in den Museen Unterrichtsformate, die den Schulstoff praxisnah erweitern und vertiefen.

Das Programm der Museumsschule umfasst interaktive Führungen, kreative Werkstätten und mehrtägige Projekte, die sowohl in Museen als auch an historischen Orten im Kölner Stadtgebiet stattfinden. Im Fokus steht das „Lernen am Original“: Kunstwerke, historische Exponate und Alltagsgegenstände regen die Teilnehmer zum Beobachten, Diskutieren, kritischen Reflektieren und kreativen Arbeiten an. Dieser handlungsorientierte Ansatz stärkt nicht nur fachliche Fähigkeiten, sondern eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven auf kulturelle Ausdrucksformen. Besonders wichtig ist der Museumsschule die Inklusion, um allen Kindern und Jugendlichen – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren Lernvoraussetzungen – den Zugang zu Kultur zu ermöglichen.

Die Museumsschule arbeitet eng mit dem Museumsdienst Köln zusammen und kooperiert mit renommierten Häusern wie dem Kölnischen Stadtmuseum, dem Museum Ludwig, dem Museum Schnütgen, dem NS-Dokumentationszentrum, dem Rautenstrauch-Joest-Museum, dem Römisch-Germanischen Museum sowie dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. Diese Partnerschaften ermöglichen ein vielfältiges Angebot, das Schulen bei der Gestaltung eines lebendigen Unterrichts unterstützt und kulturelle Bildung langfristig fördert.

Ein Höhepunkt des 40-jährigen Jubiläums ist eine Sonderausstellung im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. Ab dem 21. März 2026 werden dort künstlerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern präsentiert, die sich inspiriert von der Ausstellung „B(L)OOMING – Barocke Blütenpracht“ mit eigenen Werken beworben haben. Eine Schülerjury wählt aus den Einsendungen – von verschiedenen Schulformen und Altersstufen – die Exponate für die Schau aus. Bewerbungen sind noch bis zum 2. Februar 2026 möglich.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Köln/Veröffentlicht am 30.01.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.